Meditation und wie man es richtig macht

Richtiges Meditieren erfordert Kenntnis und Übung

Auf den ersten Blick denken viele Menschen, dass man sich in eine bestimmte Position setzt und schon geht es los mit dem Meditieren. Doch dazu gehört viel mehr, als nur eine bestimmte Sitzhaltung und die Fingerspitzen aneinanderreiben. Das Wesentliche an der Meditation ist, dass man seine innere Ruhe und seinen inneren Ausgleich findet. Das erfordert aber vor allem Konzentration und auch Geduld, denn es handelt sich dabei um eine Suche und einen Weg, den man finden muss.
Es ist ein Prozess, der einen in seiner Persönlichkeit verändern wird. Bei der Meditation ist als erste Grundregel vor allem wichtig, dass man sich auf diesen Weg des Findens und auch Suchens einlassen kann. Man muss für die Ruhe bereit sein.

Ein erster Schritt – Die Erkenntnisse über die Gründe für den Wunsch nach Meditation

Viele Menschen wollen meditieren, damit sie sich entspannen können. Sie sind aber einer Fehleinschätzung aufgesessen, denn das Meditieren ist keine Entspannungsübung. Wer mit diesen Hintergrundgedanken antritt, der wird den Kern der inneren Ruhe nicht finden können. In der Meditation geht es vielmehr um die Schärfung des eigenen Bewusstseins. Es muss erreicht werden, dass man seine Gedanken loslassen kann, sie aber nicht verliert und diese zügellos im Raum umherschweifen. Es geht vielmehr um einen Moment der Gedankenferne. Bei diesem Prozedere muss man sehr konzentriert und auf sich selbst fokussiert sein, so dass es gerade zu Beginn eine Anstrengung bedeutet und keineswegs eine Entspannung. Beim Meditieren geht es vielmehr um eine Erweiterung des menschlichen Bewusstseins. Der Geist soll sein Denken begreifbar machen und damit die Chance ermöglichen auf Grund dessen seinem Bewusstsein einen neuen Horizont zu verleihen.

Durch das Meditieren bekommt man einen klaren Blick auf sich selbst

Menschen die Meditieren erlangen die Fähigkeit, sich selbst durch einen Spiegel von außen zu betrachten und seine eigenen Verhaltensweisen besser zu reflektieren. Diese Selbstreflexion wirkt sich positiv auf den Alltag aus, denn man versteht sich und daher auch seine Umwelt deutlich besser. Man steht über den Dingen des Alltags, aber ohne dabei überheblich und arrogant zu wirken. Menschen, die ihre innere Ruhe gefunden haben, wirken weise und gelassen. Das ist ihr Vorteil und schafft ihnen dann im Gegenzug auch Entspannung, insbesondere in angespannten Situationen.

Regelwerk für eine erfolgreiche Meditation

Wer erfolgreich meditieren möchte und sich die Gründe klar erörtert hat, der muss einige Regeln befolgen, damit es auch funktionieren kann. Es muss ein Raum geschaffen werden, in dem man nicht von Umwelteinflüssen abgelenkt wird. Man muss sich dort wohl und unbeobachtet fühlen. Des Weiteren wird eine gelungene Meditation nicht unter Zeitdruck funktionieren. Es ist ratsam, sich einen abgedunkelten und sehr stillen Raum zu suchen, der gut belüftet ist, denn Sauerstoff regt das menschliche Gehirn an.
Man sollte sich aufrecht hinsetzen und die Schultern leicht nach hinten straffen, so dass der Kopf und Nackenbereich gerade wird. Hierbei empfiehlt sich ein guter und standfester Sitz auf einem Meditationskissen. Der Atem muss gut und ungestört zirkulieren können. Man sollte dann ganz bewusst ein- und ausatmen, so dass die komplette Luft aus den Lungen entweichen kann. Dabei ist eine tiefe und andauernde Atmung wichtig.
Man sollte sich ganz auf das Atmen konzentrieren, denn das schafft bessere Bedingungen um mit etwas Übung an nichts zu denken. Wem das Atmen alleine nicht hilft, seine Gedanken fern zu halten, der sollte sich ein Bild in den Kopf beschwören, an das man dann fest denken sollte. Man sollte sich seine Gedanken nicht verbieten, sondern vielmehr der Frage nachgehen, warum ist dieser Gedankengang für mich wichtig – das schafft Gedankenlosigkeit.
Es ist wichtig, die Meditation als ein tägliches Ritual zu sehen, bei dem man in das innere seines eigenen Körpers reist.

Yoga Mala

Wir als Yoga Mala Foundation haben es uns zum Ziel gemacht das Yoga und die Meditation in die Gesellschaft zu integrieren.

Da wo Stress ist, ist Unglück nicht weit und da wo Unglück ist, findet man auch in der Regel Krankheit. Die Ursache von Stress allerdings liegt nicht im Außen, so wie die meisten Menschen denken, sondern im Innen. Stress wird durch unseren Geist – in erster Linie durch unsere Gedanken – verursacht. Und wie wirkt man dem am besten entgegen? Richtig, einfach nicht denken. Klingt zuerst komisch, aber es ist so. Und das wollen wir euch in diesem Blog näher erläutern!

Namaste liebe Freunde!